Wie viel Totzeit steckt in deinem Video?
Wähle ein Video aus. Ein paar Sekunden später steht hier, wie viel Stille drinsteckt und an welchen Stellen. Ohne Konto, ohne Upload — gemessen wird im Browser, die Datei verlässt dein Gerät nicht.
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MP4, MOV, WebM, M4A, MP3 — auch mehrere hundert MB
Wie gemessen wird
Der Ton wird in Fenstern von 20 Millisekunden abgetastet, jedes bekommt einen Pegel in Dezibel. Was als „still" gilt, ist eine Schwelle darunter — und die ist nicht fest, sondern liegt 10 dB unter dem Grundpegel genau dieser Datei. Das muss so sein, weil Handys die Verstärkung nachregeln: Eine leise aufgenommene Datei hat einen völlig anderen Grundpegel als eine laute, und ein fester Wert würde bei einer von beiden danebenliegen. Die Schwelle, die dabei herauskam, steht oben im Ergebnis.
Gemessen wird der lauteste Kanal, nicht die Summe beider. Ein Downmix aus Stereo löscht durch Phasenlage Signal aus und meldet dann Stille, wo tatsächlich Ton ist — an derselben Stelle sind das schnell 0,6 Sekunden Unterschied. Was auf einem Kanal laut ist, ist keine Pause.
Als Pause zählt nur, was länger als eine Sekunde still ist. Ein Atemzug von 0,3 Sekunden trägt den Rhythmus und gehört nicht weg.
Warum das nicht dieselbe Zahl wie in deinem Schnittprogramm ist
Diese Messung sagt, wo kein Ton ist. Ob dort auch geschnitten werden darf, ist eine zweite Frage: Eine Endsilbe verklingt unter der Schwelle, bevor das Wort wirklich zu Ende ist. Wer genau dort schneidet, wo die Messung es sagt, kappt das „s" von „Captions". Beim echten Schnitt wird deshalb an den Wortgrenzen nachjustiert und ein Puffer gelassen — die geschnittene Länge liegt dadurch etwas über der Totzeit, die hier steht.
Was mit deiner Datei passiert
Nichts. Es gibt keinen Upload und keinen Serveraufruf: Die Tonspur wird im Browser aus der Datei gelöst, dekodiert und gemessen. Schließt du den Tab, ist alles weg. Deshalb braucht dieses Werkzeug auch kein Konto.